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Schülerworkshops

Energieworkshop im Umweltzentrum Friesheimer Busch 14.-16.04.2014

Dienstag, 20. Mai 2014 Kölner Stadt-Anzeiger
Rhein-Erft Journal
Kleine Forscher wiegen Federn
UMWELTZENTRUM Beim Tag der offenen Tür erfuhren die Kinder viel Wissenswertes
VON SUSANNE NEUMANN

Erftstadt-Friesheim. Maya malte ihren Namen in Geheimschrift. Der Zitronensaft, in den die Fünfjährige dafür ihren Pinsel tunkte, war auf dem Papier nämlich unsichtbar. Erst als das Papier über einer Kerzenflamme erwärmt wurde, erschien ihre Schrift: Ein Prozess, der sich „thermische Zersetzung" nennt, wie das Handbuch erläuterte. Das funktionierte auch mit Milch und mit Essig. Der Versuch mit den unsichtbaren Tinten war eines von vielen naturwissenschaftlichen und technischen Experimenten, die Kinder am Sonntag im Erftstädter Umweltzentrum Friesheimer Busch ausprobieren konnten. 14 Erftstädter  Kindertagesstätten und zwei Grundschulen
aus Erftstadt-Lechenich beteiligten sich am „Tag der kleinen Forscher" beim Tag der offenen Tür im Umweltzentrum. Diplom erarbeitet Sie hatten ländgerechte Forschungsstationen aufgebaut, an denen die Jungen und Mädchen experimentieren und sich ein Diplom erarbeiten konnten. Ein eigens für den Forschertag zusammengestelltes Handbuch erklärte alle Experimente und leitete zum Selbermachen an. Am Stand der städtischen Kita Gymnich konnten Kinder an der Waage das Gewicht von Dingen wie Federn oder Glassteinchen erforschen.

Die Stadt Erftstadt ist Netzwerkpartner der Stiftung „Haus der kleinen Forscher", die sich in der Bildung von Kindergarten- und
Grundschulkindern in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik engagiert. Im Umweltzentrum Friesheimer
Busch bietet die Stiftung Fortbildungen und Materialien für pädagogische Fach- und Lehrkräfte an. Wie das „Haus der kleinen Forscher" präsentierten sich die im Umweltzentrum ansässigen Vereine und Organisationen mit vielen
Mitmachständen.

Der Verein „Bio-Tec Rhein-Erft", der sich auf dem Gebiet der Biotechnologie im Rhein-Erft-Kreis engagiert, stellte Energiepflanzen wie zum Beispiel Raps vor, die in einer mit Muskelkraft betriebenen Presse gleich zu Öl und Tierfutter- oder Brennpellets verarbeitet werden durften. Beim Imkerverein Erftstadt war Honig zu schleudern, und die Sternenfreunde hatten zwei Teleskope aufgebaut, durch die sich die Sonnenflecken und die Eruptionen auf der Sonne beobachten ließen. Die Sternenfreunde präsentierten überdies die Informationstafeln, die unter dem Motto „Alles ist Sternenstaub" Teil des Bodenerlebnisparks werden sollen. Der wird derzeit im Umweltzentrum angelegt und voraussichtlich im Spätsommer eröffnet werden, wie Hans-Joachim Kühlborn, Geschäftsführer des Umweltzentrums informierte. Die Besucher konnten über die neu angelegten Wege schlendern, die durch den Bodenerlebnispark führen werden. Zu sehen war schon eine rund 90 Meter lange Erdzeitachse aus Steinplatten. Darauf sollen die Dimensionen der Erdzeitalter veranschaulicht werden. Die Geschichte der Menschheit ist auf der langen, steinernen Achse der Erdgeschichte gerade mal einen Fuß breit.

www.umweltzentrumerftstadt.de
www.haus-der-kleinenforscher.de

 

Genetischer Fingerabdruck - Dem Täter auf der Spur
Workshop „Genetischer Fingerabdruck - Dem Täter auf der Spur" - für Gymnasien und Realschulen

Ob der Mörder der kleinen Ulrike oder der Terrorist Grams: Sie wurden durch die Analyse ihres Erbguts überführt. Im Praktikum werden die Schüler ausgestattet mit Pipetten und Elektrophoresegeräten, DNA und Enzymen das Grundprinzip des genetischen Fingerabdrucks in einem Modellexperiment erarbeiten. Ausgangssubstanzen sind einmal "Tatort" - DNA und fünfmal "Verdächtigen" - DNA. Welcher der fünf Verdächtigen ist der Täter? Das Ergebnis des Experiments wird es zeigen!

Eckdaten Workshop

  • Zielgruppe Gymnasien: Leistungskurse und Grundkurse Biologie
    (Nach Rücksprache auch qualifizierte Realschulklassen)
  • Dauer 3,5 Zeitstunden (zusätzlich Auf- und Abbau: je 45min)
  • Teilnehmerzahl je Workshop 24 - 32 SchülerInnen
  • Ort Fachraum Ihrer Schule
  • Kosten nach Vereinbarung

Info überkreuz

Auf der Basis des Kooperationsvertrags mit dem Institut für Zelluläre und Molekulare Botanik (IZMB) der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn werden im Auftrag einzelner
Schulen, universitätsnaher Einrichtungen und Vereinen/Verbänden Experimentierworkshops und andere Projekte zu verschiedenen aktuellen und gesellschaftsrelevanten Themen für Schüler und Lehrer entwickelt und umgesetzt.
 

Erneuerbare Energien aus Biomasse
Ferienkurs "Wie kommt der Acker in den Tank?"

In der Zeit vom 11.-13.10 2010 führte BioTecRheinErft e.V. am LNU Frechen (Gymnasium) einen halbtägigen Ferienkurs durch, der die Herstellung von Biodiesel aus Raps zum Inhalt hatte. 6 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 machten sich auf, um zuerst aus der Rapssat mittels einer Ölmühle Rapsöl zu gewinnen. Anschließend folgte die Filtrierung des gewonnen Öls zu reinem Rapsöl. Mittels einer Umesterungsapparatur konnte anschließend das Öl zu Biodiesel weiterverarbeitet werden. Nach gut 6 Stunden Praxisversuch erfolgte letztlich die finale Flammprobe zum Nachweis von Biodiesel. Der Versuch war erfolgreich, da die Flammprobe des gewonnenen Diesels gut 2 Minuten dauerte. Darüber hinaus wurden in der verbliebenen Zeit unter anderem noch weitere Experimente zur Bestimmung der Verseifungszahl des Rapsöls durchgeführt sowie die Herstellung von Bioethanol aus Wein.

 


Fachveranstaltungen

 


 

Informationen

Anbei bieten wir Ihnen einige Informationsblätter als PDF zum Download an.